Ungeschlagen an den Festtagstisch: Hansa und BSV 92 krönen überragende Monate

In der Bezirksliga haben zwei Mannschaften eine perfekte Hinrunde gespielt, der FSV Hansa 07 hat sogar noch gar keinen Punkt abgegeben in 13 Partien. Derweil steht der neue Trainer bei Fortuna Pankow vor einer großen Herausforderung.

Zum Jahresabschluss haben es die Überflieger von Hansa 07 in der 2. Abteilung noch einmal doppelt krachen lassen. Zum einen auf ihrer Weihnachtsfeier am Freitag, aber auch sportlich auf dem Fußballfeld. Mit einem letztlich souveränen 7:1 über Schlusslicht FC Amed beendete Hansa das Halbjahr ohne einzigen Punktverlust. 13, Spiele, 13 Siege – eine Bilanz, die in der Bezirksliga ihresgleichen sucht. „Die Weihnachtsfeier hat sehr viel Spaß gemacht, aber die Jungs haben es insgesamt gut weggesteckt“, schmunzelte Hansa-Coach Dean-Martin Hamo. „Zumindest besser als ich.“ Die Mannschaft jedenfalls dürfte auch die Feiertage in vollen Zügen genießen. Verdient ist das allemal.

Auch der BSV 92 kann mit dem Wissen um ganz starke Monate getrost ins neue Jahr rutschen. In der 3. Abteilung stockte das torgefährlichste Bezirksliga-Team sein Konto nochmal um zehn weitere Treffer auf (10:2 über den SSC Teutonia II) und verbleibt genau wie Hansa gänzlich ungeschlagen. „Allerdings ärgern mich die zwei Gegentore“, monierte BSV-Coach Dennis Linke und unterstrich damit die hohen Ansprüche in Wilmersdorf. Das klare Ziel bleibt der der Aufstieg – etwas anderes wäre bei der beinahe durchgehenden Dominanz der „Störche“ auch längst nicht mehr vermittelbar.

Andere Sorgen hat Christian Martens. Der 28-Jährige coacht neuerdings Abstiegskandidat Fortuna Pankow. Zum Debüt bekam er am gestrigen Sonntag erstmal ein schmuckloses 0:2 gegen die Reserve von Lichtenberg 47 serviert „Es wird eine ganz schwierige Aufgabe. Aktuell ist unser Kader nicht bezirksligatauglich. Den Januar wollen wir jetzt zur gründlichen Vorbereitung für den Klassenerhalt nutzen“, so Martens. Aktuell trennen die Fortunen sechs Punkte vom rettenden Ufer.

In der 1. Abteilung kochte vor dem Fest noch einmal das wenig besinnliche Dauerthema der verstärkten Reserve-Teams auf. Spartas Zweite schlug den favorisierten 1. FC Schöneberg unter Mithilfe dreier Oberliga-Akteure mit 5:2. Darüber ärgerte sich Schöneberg-Coach Cihat Kaya, während Sparta-Trainer Haris Cerimagic die Kritik nicht stehen lassen wollte. „Es lag nicht nur an den Spielern aus der Ersten. Wir haben als Mannschaft überzeugt und leben im Klub einfach einen guten Austausch.“

Text: Julian Städing / Titelfoto: Torsten Schüler

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