Lichtenberger Traum platzt doppelt: Viktoria und Makkabi stehen im Pokalfinale

Aus der Traum vom Lichtenberger Final-Derby: Im Endspiel des Berliner Landespokals treffen Regionalligist FC Viktoria 89 und Titelverteidiger TuS Makkabi am 25. Mai aufeinander.

Es wäre fast schon etwas kitschig gewesen. Die Ortsrivalen Sparta Lichtenberg und Lichtenberg 47 hatten am „Tag der Arbeit“ in ihren Landespokal-Halbfinalspielen beide nicht ganz unrealistische Chancen auf ein Weiterkommen und damit auf ein durchaus fußballromantisches Bezirksderby im Endspiel gehabt.
Letztlich setzte sich aber Regionalligist FC Viktoria 89 schmucklos gegen 47 durch (1:0 nach Verlängerung), während Sparta an der heimischen Fischerstraße an Oberliga-Konkurrent TuS Makkabi scheiterte (1:3.).

Viktoria und Makkabi treffen nun am 25. Mai zum großen Endspiel im Lichtenberger Hans-Zoschke-Stadion aufeinander ─ ausgerechnet in der charismatischen Heimstätte von 47 also. „Der Traum vom Pokalfinale im eigenen Stadion lebte. Schade, das haben wir nicht geschafft. Aber wir haben dem derzeit stärksten Berliner Regionalligateam einen großen Kampf geliefert“, sagte 47-Coach Rudy Raab am Mittwoch.

Berlins Pokal-Gewinner zieht bekanntlich in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ein und wird sich nicht zuletzt auch über einen nicht unbeträchtlichen Geldsegen freuen dürfen. Makkabi hatte dies mit Trainer-Fuchs Wolfgang Sandhowe im letzten Jahr erstmalig vollbracht und reüssiert im „Zoschke“ nun als Titelverteidiger. Klar favorisiert ist aber trotzdem Viktoria.

Am 19. Mai bereits treffen im Volkspark Mariendorf Unions immer noch ungeschlagene Frauen ebenfalls auf die „Himmelblauen“. In diesem Finale allerdings dürfte die Favoritenrolle eindeutig bei den Köpenickerinnen liegen. In der Regionalliga Nordost sind sie bei 18 Siegen aus 18 Spielen klar auf Titelkurs.

Text: Julian Städing / Titelfoto: Matze Koch

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