28.02.2018

Xydias und Todorovic wirbeln

Hochbetrieb beim Drumbo Cup: sieben Bezirksendrunden

Riesenjubel bei der Bornholmer-GS: Durch einen 4:2-Halbfinalerfolg im Sechsmeterschießen zogen die Prenzlberger in die Final-Vorrunde ein. Foto: contrast

Mächtig Betrieb beim 44. Drumbo Cup: In der vergangenen Woche sind mit den Turnieren in Tempelhof-Schöneberg, Spandau, Pankow, Lichtenberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick gleich sieben Bezirksendrunden über die Bühne gegangen.

Tempelhof-Schöneberg

Titelverteidigung geglückt: Die Scharmützelsee-Grundschule hat sich zum zweiten Mal in Folge als Bezirkssieger von Tempelhof-Schöneberg für die Final-Vorrunde qualifiziert. Angeführt von Kian Todorovic und Theodorus Xydias marschierten die Rot-Weißen, angetreten mit vier Spielern der Vorjahres-Besetzung, pro­blemlos durch das Turnier und blieben sowohl in der Gruppenphase (zwei Spiele, zwei Siege) als auch in den K.o.-Spielen ohne Gegentreffer. Hut ab! Rang zwei belegte die Grundschule auf dem Tempelhofer Feld. Die Mannschaft um die Zwillinge Nevio und Liam Hiot Hiot musste sich gleich zwei Mal dem späteren Sieger geschlagen geben: Erst 0:1 in der Gruppenphase, dann 0:1 im Endspiel. Den höchsten Tagessieg feierte indes die Teltow-Grundschule im Spiel um Platz fünf gegen die Carl-Sonnenschein-Grundschule (6:0). Fünffacher Torschütze: Eser Beledemir.

Spandau

Spektakel pur in Spandau: In 15 Spielen fielen stolze 46 Treffer – macht im Schnitt gut drei Tore pro Partie! Im Modus jeder gegen jeden setzte sich am Ende die Grundschule am Windmühlenberg (13 Punkte, 15:6 Tore) die Krone auf. Treibende Kraft beim Sieger war Romeo Trinko, 2007er-Jahrgang und auf Vereinsebene für Tennis Borussia aktiv. Ebenfalls bei der Final-Vorrunde mit von der Partie: die Grundschule an der Pulvermühle (11 Punkte, 7:1 Tore), die auf Platz zwei landete. Bärenstark: Torhüter Gianluca Amato (nur ein Gegentreffer) sowie Lukas Tobolski (emsig). Zwei prominente Namen fehlten derweil im Teilnehmerfeld: Während die Linden-Grundschule, zuletzt zwei Mal in Folge Spandauer Bezirkssieger, bereits in der Vorrunde ausgeschieden war, hatte die Grundschule im Beerwinkel als Drumbo Cup-Titelverteidiger, in diesem Jahr erst gar keine Mannschaft gemeldet.

Pankow

Auch wenn sein Team am Ende nur den zweiten Platz belegte: Muhamed Özkan (Jeanne-Barez-Schule) drückte der Bezirksendrunde in Pankow seinen Stempel auf. Im Gedächtnis blieb vor allem sein Auftritt im Halbfinale gegen die Grundschule im Panketal, als er quasi im Alleingang einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand in einen 6:2-Erfolg umbog und fünf Treffer beisteuerte. Den Turniersieg errang hingegen die Bornholmer Grundschule. Die Mannschaft um den großgewachsenen Moritz Prager kam in erster Linie über ihre Kompaktheit – und bewies Nerven aus Stahl: Im zweiten Semifinale bezwang sie die Grundschule unter den Bäumen im Sechsmeterschießen mit 4:2.

Lichtenberg

Fünf Spiele, fünf Siege: Die Schule am Wilhelmsberg hat in beeindruckender Manier die Bezirksendrunde in Lichtenberg gewonnen. Die Blau-Weißen überstanden erst die Gruppenphase schadlos (9 Punkte, 7:3 Tore), ehe sie in den K.o.-Spielen gar noch eine Schippe drauflegten: Im Halbfinale gegen die Obersee-Schule (2:0) und im Endspiel gegen die Bernhard-Grzimek-Schule (2:0) blieb man ohne Gegentreffer. Doch damit nicht genug: Reda Ouakil, der im Verein für den BFC Dynamo kickt, wurde neben Tim Clasczak (Bernhard-Grzimek-Schule) und Chayenne Krebs (Robinson-Schule) von der Turnierleitung zum besten Spieler gekürt.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Chapeau, Judith-Kerr-Grundschule! Die deutsch-französische Europaschule war bei der Endrunde in Charlottenburg-Wilmersdorf erneut das Maß der Dinge. Durch einen 3:2-Sieg (Sechsmeterschießen) im Endspiel gegen die Katharina-Heinroth-Grundschule (stark: Alexsandro Probst und Anes Sahacic) landete das di Martino-Team bereits zum dritten Mal in Folge auf Platz eins im Bezirk. Herausragend: Bendix Kadji (Hertha 03), der klug Regie führte. Auf dem Weg ins Endspiel hatte die Judith-Kerr-Grundschule im Halbfinale die Grunewald-Grundschule mit 1:0 bezwungen. Siegtorschütze: Yannick Mausehund. Im zweiten Überkreuzvergleich feierte die Katharina-Heinroth-Grundschule einen 2:1-Erfolg gegen die Schele-Schule. Zum Matchwinner avancierte Probst, der einen Doppelpack schnürte. Für die Schele-Schule traf Can Voigt zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Der Wald-Grundschule – mit der Hertha-Kombi Bence Dardai (Spieler der U 13 und Sohn von Cheftrainer Pal Dardai) und Trainer Tobias Leuckefeld (Coach der blau-weißen U 12) – blieb derweil nur Platz fünf. Im Platzierungsspiel bezwang man die Bürger-Forell-Grundschule durch Tore von Dardai (2) und Lukas Lehmann mit 3:0.

Marzahn-Hellersdorf

Premiere in Marzahn-Hellersdorf: Die Wilhelm-Busch-Grundschule sicherte sich erstmals den Siegerpokal – und wie! In allen fünf Spielen (Modus: jeder gegen jeden) blieb die Mannschaft von Lehrer Klaus Schmidt verlustpunktfrei – bei einem beachtlichen Torverhältnis von 12:1. Die Eckpfeiler beim Sieger bildeten Arijan Emini, Ali Sadjad Rasuli sowie Bajro Hidanovic. Zweiter wurde die BEST-Sabel-Grundschule (10 Punkte, 10:2 Tore), die in Amadeus Ebel, Amon Lüder und Timo Schroeder ihre besten Spieler hatte. Für die Mahlsdorfer, trainiert von Ro­nald Mersetzky, setzte es gegen die Wilhelm-Busch-Grundschule die einzige Niederlage (0:1).

Treptow-Köpenick

In Treptow-Köpenick triumphierte die Schule an der alten Feuerwache – dank Collin Kaatz, dem im Endspiel gegen die Grünauer Gemeinschaftsschule der 1:0-Siegtreffer gelang. Kurios: Beide Mannschaften hatten in der Gruppenphase jeweils nur Platz zwei belegt, um dann im Halbfinale ihre wohl beste Leistung hinzulegen: Während die Schule an der alten Feuerwache gegen die Schule am Berg einen 4:1-Erfolg bejubeln konnte, siegte die Grünauer Gemeinschaftsschule über Cupverteidiger Anna-Seghers-Grundschule (mit Ex-Unioner Joachim „Bulle“ Siegusch als Trainer) mit 5:0, wobei Louis Becker einen Viererpack schnürte.


Maximilian Wölfl

Kommentieren

Vermarktung: