12.12.2014

Regionalliga: Meinhardt tritt beim BFC Dynamo zurück

Der ehemalige Sportliche Leiter könnte jetzt Volkan Uluc nach Jena folgen

Das war einmal: Nicht nur Ex-Trainer Volkan Uluc (li.), sondern auch der ehemalige Sportliche Leiter Kevin Meinhardt (2. v. re.) gehören nicht mehr der Familie des BFC Dynamo (2. v. li. Kapitän Björn Brunnemann, re. Pressesprecher Martin Richter) an. Foto: JouLux

Nur sechs Wochen nach dem Rücktritt von Trainer Volkan Uluc hat auch Kevin Meinhardt als Sportlicher Leiter des BFC Dynamo die Brocken hingeworfen. Der 33-Jährige zog damit die Konsequenz aus den unüberbrückbaren Differenzen mit dem neuen Coach Thomas Stratos.

Kevin Meinhardt ist nicht mehr Sportlicher Leiter des BFC Dynamo. Der 33-Jährige bat den Vorstand des Regionalligisten am vergangenen Mittwoch um Auflösung seines Vertrages.

Grund für die Trennung seien unüberbrückbare Differenzen mit dem neuen Trainer Thomas Stratos gewesen, sagte Meinhardt im Gespräch mit der FuWo. Stratos hatte vor sechs Wochen Volkan Uluc als Übungsleiter abgelöst. Uluc, ein enger Vertrauter Meinhardts, war wegen Unstimmigkeiten mit dem Vorstand zurückgetreten.

Zwischen Stratos und Meinhardt passte es von Anfang an nicht

„Seitdem Volkan Uluc nicht mehr Trainer ist, bin ich bei keiner sportlichen Entscheidung mehr eingebunden gewesen“, erklärte Meinhardt seinen Entschluss. Mit Stratos habe es von Anfang an nicht gepasst.

Damit geht eine zweieinhalbjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zu Ende. „Ich bin stolz, für diesen Verein gearbeitet zu haben und hinterlasse eine völlig intakte Mannschaft“, sagte Meinhardt.

Nun gibt es natürlich Spekulationen darüber, wo Meinhardt als nächstes anheuern wird. Naheliegend ist der FC Carl Zeiss Jena, der soeben erst Volkan Uluc als Trainer verpflichtet hat. „Ich arbeite gerne mit Traditionsklubs zusammen“, sagt Meinhardt vieldeutig.

Mehr zum Rücktritt von Kevin Meinhardt beim BFC Dynamo lesen Sie am Montag in der Printausgabe der „Fußball-Woche“.

AK

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