03.11.2015

Aufsehenerregende PK hat ein Nachspiel

NOFV möchte vom SV Babelsberg konkrete Hinweise zu diskriminierenden Aussagen erhalten

Platzte am vergangenen Sonntag der Kragen: Babelsberg-Trainer Cem Efe. Foto: JouLux

Nachdem am vergangenen Wochenende bei der Regionalliga-Partie zwischen Babelsberg 03 und dem FSV Zwickau diskriminierende Äußerungen vonseiten der Zwickauer gefallen sein sollen, regt sich nun auch der Nordostdeutsche Fußballverband.

Die Pressekonferenz nach der Regionalliga-Begegnung zwischen Babelsberg 03 und dem FSV Zwickau (0:0) am vergangenen Sonntag sorgte bundesweit für Aufsehen. Babelsbergs Trainer Cem Efe redete sich in Rage und prangerte an, sein Spieler Enes Uzun sei von der Zwickauer Bank als „Scheiß-Türke“ beleidigt worden. Im weiteren Verlauf der Partie und auch nach Spielende in den Katakomben des Karl-Liebknecht-Stadions sollen laut Efe weitere diskriminierende Beleidigungen in Richtung Babelsberger Spieler gefallen sein.


Teil 1:

Nach dem Eklat auf der Pressekonferenz regt sich nun auch der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV). „Aufgrund dieser PK werden wir den SV Babelsberg auffordern, uns konkrete Hinweise zu geben“, sagt Mirko Wittig, Vorsitzender im Spielausschuss und Spielleiter der Regionalliga Nordost. Schiedsrichter Florian Lechner habe nach dem Spiel keinen Sonderbericht angefertigt, so dass sich der NOFV nur auf die PK stützen könne. „Etwas anderes als die PK haben wir nicht“, sagt Wittig.


Sollte Babelsberg den Vorwurf der Diskriminierung vonseiten des FSV Zwickau erneuern, würde sich das Sportgericht der Sache annehmen, erklärt Wittig.

AK 

Teil 2:

  

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