18.06.2014

Gerechtigkeit dank Gakpeto

Es war ein großes Offensivspektal, dass die 211 zahlenden Zuschauer geboten bekamen. Zwar standen unter dem Strich nur je zwei Tore auf der Habenseite der beiden Teams, doch das Potenzial für weitere wurde bei weitem nicht ausgeschöpft.

Insbesondere die Gastgeber hatten eine Vielzahl von Großchancen, die – um nur einige zu nennen – Steinert (43., 45) sowie Gakpeto (44., 45.) teilweise kläglich liegen ließen. So retteten die personell stark dezimierten Borussen – lediglich der scheidende Ersatztorwart Kynaß und Zimmermann saßen auf der Bank – die frühe Führung durch Kirsteins verwandelten Strafstoß in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte begegneten sich die Mannschaften mit offenem Visier. Wollschläger bescherte seiner Mannschaft dabei zunächst den verdienten Ausgleich (56.), ehe Raychouni nach einem herrlichen Solo über 60 Meter die Gäste wieder in Führung schoss. Doch zumindest einen Punkt hatten die Wilmersdorfer an diesem Tag verdient und so markierte der pfeilschnelle Gakpeto allein vor Kynaß mit dem Schlusspfiff den 2:2 Endstand.

Volbert kündigt Überraschung an

Das Ergebnis war zweitrangig. Und das Remis entsprach letztlich dem Wunsch der beiden Trainer, „nur nicht zu verlieren“. Viel interessanter waren da die relevanten Personalien für die kommende Spielzeit. So nannte TeBe-Coach Daniel Volbert bereits einige Namen, die den künftigen Kader verstärken sollen. Bruckmann und Niroomand (1. FC Wilmersdorf), Özvatan (VSG Altglienicke), Kuche (Oberliga Hessen) sowie Jacobeit und Hinz (Union Fürstenwalde) werden kommen. „Zeitnah werden wir auch noch eine echte Überraschung verkünden können“, so Volbert.

Verabschieden muss sich der Klub indes von Thokomeni („überhöhte Gehaltsforderung“), Parlak, Scholl (Sparta), Kynaß und Scheffler. Für Wilmersdorf kommt es hingegen noch schlimmer. Michael Michels muss künftig gleich auf zehn Akteure verzichten. „Das wird eine harte Saison für uns“, so der Coach, „Spieler wie Bruckmann, Häsen, Steinert, Sondermann, Wollschläger, Lenz aber auch die heute abwesenden Niroomand, Grieß und Arndt können wir nicht so einfach ersetzen.“ Wohl wahr.

1. FC Wilmersdorf – Tennis Borussia 2:2 (0:1)

WILMERSDORF: Gerhardt – Barcic, Bruckmann, Rach, Wollschläger – Lenz (77. Fakhro), Steinert, Binerbay, Häsen – Happelt (46. Schüler), Gakpeto.
TEBE: Koch (46. Kynaß) – Özbek, Scholl, Kirstein, Bongartz – Hatjipanagiotou, Hendscke, Scheffle, Parlak (84. Zimmermann) – Raychouni, Fikic.
SR: Eschwe (Nordberliner SC) – z.Z.: 211.
TORE: 0:1 (7.) Kirstein, Foulelfmeter, 1:1 (56.) Wollschläger, 1:2 (74.) Raychouni, 2:2 (90+2.) Gakpeto.
GELBE KARTEN: Häsen.
BESTE SPIELER: Steinert, Binerbay, Gakpeto – Koch, Scholl, Hendschke.

Von Chris Glöckner

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