Start News Kreisliga A BAK II pirscht sich heran

BAK II pirscht sich heran

RW Hellersdorf zieht an der Spitze der 1. Abteilung weiter seine Kreise, während in der 2. Abteilung ein Dreikampf um den Aufstieg tobt. Ein direkter Durchmarsch zeichnet sich in der 3. Abteilung ab. In der 4. Abteilung steckt Helgoland in einer Mini-Krise.


Von Julian Graeber und Andreas Krühler

Während RW Hellersdorf den siebten Sieg in Serie eingefahren hat und an der Spitze der 1. Abteilung weiter einsam seine Kreise zieht, pirscht sich der BAK immer weiter an die Aufstiegsplätze heran. Der vierte deutliche Erfolg hintereinander bringt die Moabiter erstmals in dieser Saison auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen. Und wenn die Elf von Ercan Yörük am kommenden Sonntag auch den Tabellenzweiten Union Süd-ost besiegt, dann können sie im Poststadion Weihnachten auf einem Aufstiegsplatz feiern. Beim akut abstiegsgefährdeten GW Neukölln ersetzt indes Helge Kapheim den glücklosen Trainer Wolfgang Wandke und konnte gleich einen Erfolg verbuchen. „Mit uns ist wieder zu rechnen“, gibt Kapheim das Zeichen zur Aufholjagd.

An der Spitze der 2. Abteilung kristallisiert sich langsam ein Dreikampf um den Aufstieg heraus. Durch den Sieg von Helgoland II im Spitzenspiel gegen den Friedrichshagener SV beträgt der Abstand zwischen Platz drei und vier schon komfortable sechs Punkte. Ganz und gar nicht komfortabel ist die Lage hingegen bei der Reserve von TuS Makkabi: Wieder einmal mit großen Zielen angetreten, gurken die Charlottenburger nun auf dem 13. Platz herum und spüren den Atem der Kellerkinder im Nacken.

In der 3. Abteilung zeichnet sich immer mehr ein Durchmarsch von Aufsteiger 1. FC Schöneberg ab. Die Mannschaft von Trainer Bilek besitzt nun schon neun Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz. Das Polster wuchs an, da der FSV Hansa überraschend beim FC Hellas 3:4 verlor. Die Hellenen schafften damit nach zuvor drei verlorenen Partien, in denen sie 0:13 Tore kassierten, einen Befreiungsschlag. Allerdings flogen in der Begegnung gegen Hansa zwischen beiden Teams die Giftpfeile. Ein Nachspiel droht, da Hansas Trainer Ilhan offensichtlich von einem gegnerischen Spieler tätlich angegriffen wurde.

In der 4. Abteilung stand das Topspiel zwischen der TSV Helgoland und SW Spandau im Blickpunkt. Spandau gewann mit 3:1 und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Bezirksliga. Die unterlegene TSV hingegen macht ihre erste Minikrise durch: Nur vier Punkte aus den letzten vier Spielen ließen die Elf von Trainer Diekmann auf den dritten Platz zurückfallen. Grund zur Panik sieht Diekmann deshalb nicht. Den Aufstieg habe man von Anfang an nicht als Ziel ausgegeben. Und vielleicht habe sein Team in den ersten so erfolgreichen Saisonspielen einfach über seinen Möglichkeiten gespielt, erklärte er. Spannend bleibt es trotzdem.

Topspiel

Körtingstraße uneinnehmbar: SV Adler - Köpenick-Oberspree II 6:1


Spielberichte

1. Abteilung: Almich rettet Derby-Punkt

2. Abteilung: Croatia wird nicht belohnt

3. Abteilung: Feta trifft per Fallrückzieher

4. Abteilung: SW Spandau mit Blitzstart

 

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Aktualisiert (Donnerstag, 08. Dezember 2011 um 13:03 Uhr)

 
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