Start News Bezirksliga Neues Jahr, neuer Trainer

Neues Jahr, neuer Trainer

Der Wartenberger SV trennt sich in der Winterpause von Trainer Jörn Kammer. Nachfolger wird Ronald Slomkowski, der den Verein mittelfristig wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen bringen soll.

Von Lajos Metzel

Der abstiegsbedrohte Wartenberger SV hat in der Winterpause die Reißleine gezogen und sich von Trainer Jörn Kammer einvernehmlich getrennt. „Der sportliche Erfolg hat gefehlt“, erklärt Präsident Winfried Krüger. „Es muss jetzt ein Neustart erfolgen mit neuen Spielen und einem neuen Trainer.“

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Kammer, der anderthalb Jahre das Zepter in Wartenberg schwang, ist der WSV bereits fündig geworden. Es ist Ronald Slomkowski. Zuletzt war Slomkowski bei Landesligist VfB/Einheit zu Pankow, wo er Ende September aufhörte, als Sportlicher Leiter tätig. „Wir haben das Gefühl, dass wir mit ihm langfristig planen können, um sportliche Erfolge zu erzielen“, sagt Krüger und ergänzt: „Er hat einen guten Leumund und bei Pankow eine Menge bewegt.“ Stimmt. Slomkowski leistete in Pankow über Jahre hinweg erfolgreiche Aufbauarbeit, die im vergangenen Sommer mit dem Aufstieg in die Landesliga gekrönt wurde.

Was sprach eigentlich für den Posten beim WSV, der um den zweiten Abstieg in Folge fürchten muss, Herr Slomkowski? „Ausschlaggebender Faktor war das Auftreten des Vereins in unseren Gesprächen, das war sehr positiv und sehr seriös“, sagt der neue Coach. „Der Verein versucht, ein neues junges Team aufzubauen – das reizt mich“, so Slomkowski. „Dass ich das kann, habe ich in Pankow bewiesen.“ Beim WSV arbeitet er – im Gegensatz zu seiner Pankower Zeit, wo er einige Jahre Sportlicher Leiter und Trainer in Personalunion war – ausschließlich als Coach, was ihn freut: „So kann ich mich in Ruhe auf das Sportliche konzentrieren.“

Der Auftrag an den neuen Coach ist klar. „In dieser Saison wollen wir einen ganz stabilen Mittelfeldplatz erreichen und in der nächsten wollen wir nach oben schauen“, sagt Vereinsboss Krüger und betont: „Hier passiert richtig etwas.“ Um die Ziele zu erreichen, soll die Mannschaft bis zum Rückrundenauftakt am 5. Februar qualitativ und quantitativ erheblich verstärkt werden. Namen will und kann Krüger noch nicht nennen, da man noch in Verhandlungen stehe.

Das alte Jahr beendete der WSV übrigens mit einem Erfolgserlebnis: Die Mannschaft triumphierte am vergangenen Mittwoch beim „Märkisch-Grün-Cup 2011“ in Bernau. Acht Teams hatten an dem Hallenturnier teilgenommen.

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Aktualisiert (Donnerstag, 05. Januar 2012 um 12:41 Uhr)

 
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