Der Ball gefriert im Mittelfeld
Staaken und Rudow bieten auf glattem Geläuf eine trostlose Nullnummer.

Von Klaus Trapp
Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass Fußballspiele in Deutschland Anfang Februar so sinnvoll sind wie Golfspielen auf dem Mond, dann wurde dieser zweifelsohne erbracht. Zwar war das Kunstrasengeläuf weitgehend frei von Schnee, doch der Platz war hart gefroren. Das rutschige Geschehen spielte sich weitgehend in der „Kampfzone“ Mittelfeld ab, erwähnenswerte Torszenen gab es keine.
In Hälfte eins dominierten die Gastgeber, angetrieben von Görgen ein klein wenig. Doch nicht zuletzt dank Amir Mohra konnte Rudow nach der Pause ein Gleichgewicht herstellen. Die Zuschauer begeisterte dies alles nur wenig, was sich insbesondere auch daran zeigte, dass sie sich zu intensiven Meckereien hinreißen ließen. Vor allem das Publikum aus dem Süden Berlins tat sich da unrühmlich hervor. Dabei bot Schiedsrichter Bomgräber von Fortuna Pankow eine souveräne Leistung.
Einen Sieger hatte diese von beiden Seiten unterhalb des Berlin-Liga-Niveaus geführte Partie nicht verdient. Diesem Urteil stimmten beide Trainer hinterher zu.
Das Spielschema
SC Staaken – TSV Rudow 0:0
STAAKEN: Doht – Reske (87. Gigold), Görgen, Gerhardt, Lenzen – Schwarzer – Ehm (53. Kammer), M. Guske – Sebekow, Lenzen, Griebel (87. R. Guske) – Bahceci.
RUDOW: Kunze – Taoum (46. Beier), Brehm, Cuhls, Ksionzek – Schlüter, Adakli – Osinski (76. Filla), Mohra, Jacobs – Hoffmann (87. Wittmann).
SR: Borngräber (Fortuna Pankow), ließ sich von der Unruhe abseits des Platzes nicht anstecken – z. Z.: 56.
GELBE KARTEN: Bahceci, Sebekow, Griebel – Cuhls, Adakli.
BESTE SPIELER: Görgen, Gerhardt – Mohra, Cuhls.
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Aktualisiert (Donnerstag, 16. Februar 2012 um 13:12 Uhr)
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