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Interview der Woche

„Wir müssen wieder Killerinstinkt zeigen“

Die Verpflichtung von Silvio Carlos de Oliveira, der nur Silvio gerufen wird, hat sich  für den 1. FC Union absolut gelohnt. Der 27-jährige Brasilianer erzielte bislang sieben Saisontore. Der Stürmer reifte einst beim FC Santos heran. Nach fünf Jahren in der Schweiz wechselte er im Sommer 2011 vom FC Zürich, der ihn zuletzt an Lausanne Sports ausgeliehen hatte, nach Köpenick.

Aktualisiert (Mittwoch, 22. Februar 2012 um 13:27 Uhr)

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„Wenn wir eine Serie starten, ist alles möglich“

Robert Wulnikowski (34) zog im Alter von zwölf Jahren mit seinen Eltern von Polen ins Ruhrgebiet. Während und nach seiner Ausbildung zum Industrie-Mechaniker arbeitete der 1,92 Meter große Torwart „unter Tage“, nach der Arbeit trainierte er mit der Schalker Reserve. Den Job im Bergbau gab er zugunsten seiner Profi-Karriere auf – doch die verlief alles andere als glatt: Sein erstes Engagement führte ihn 1999 zum 1. FC Union, wo er zunächst nur Ersatzmann war. Erst 2002/03 unter Mirko Votava erkämpfte sich Wulnikowski einen Stammplatz – und stieg 2004 ab. Es folgten Stationen in Essen, Aalen und Siegen, mit mäßigem Erfolg. Bei Kickers Offenbach, wo Wulnikowski seit 2008 spielt, fand der Torhüter wieder in die Spur. Sonnabend (14 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion) brauchen Wulnikowski und sein OFC einen Sieg gegen Babelsberg, um vielleicht doch noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden zu können.

Aktualisiert (Mittwoch, 15. Februar 2012 um 12:11 Uhr)

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„Meine Sympathien gehören Union“

Mit dem Slogan „Menze ist schuld!“ verarbeiteten die Fans des    1. FC Union im Jahr 2000 auf ihre Art den knapp verpassten Aufstieg in die 2. Liga. „Übeltäter“ Steffen Menze (43) hatten sie, trotz seines verschossenen Elfmeters in der Relegation gegen Osnabrück, längst fest ins eiserne Herz geschlossen. Deshalb darf sich der langjährige Union-Kapitän (149 Spiele, 37 Tore zwischen 1998 und 2003) am Sonnabend (13 Uhr, Alte Försterei) auch mit Sicherheit auf einen freundlichen Empfang freuen. Obgleich er diesmal als Sportdirektor von Dynamo Dresden kommt und vor allem einen Wunsch hat: die drei Punkte aus Köpenick nach Sachsen zu entführen.

Aktualisiert (Mittwoch, 08. Februar 2012 um 12:13 Uhr)

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„Solche Spiele sind von besonderer Bedeutung“

A-Jugend-, Co-, Chef-Trainer – Mirko Slomka (44) hat sich in Hannover kontinuierlich nach oben gearbeitet. Doch seine Schritte auf der 96-Leiter wurden jeweils unterbrochen: Zweimal zog es den Niedersachsen in die Fremde (1999 bis 2000 Jugend-Koordinator, anschließend Cheftrainer bei Tennis Borussia, 2004 bis 2006 Co-, dann Chefcoach bei Schalke 04). Nach der Auflösung seines Vertrages in Gelsenkirchen (August 2008) war der studierte Mathe-Lehrer anderthalb Jahre ohne Job. Bevor Slomka am Sonnabend (15.30 Uhr, Olympiastadion) mit seinen „Roten“ bei Hertha BSC antritt, nahm er sich Zeit, um mit der FuWo über alte Zeiten und neue Ziele zu plaudern.

Aktualisiert (Mittwoch, 01. Februar 2012 um 17:12 Uhr)

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„Es geht immer nur um Geld, Geld, Geld“

Als Frank Rohde (51) am 11. August 1990 sein erstes Bundesligaspiel für den HSV bestritt, konnte der damals 30-Jährige bereits auf eine beeindruckende Karriere in der DDR-Oberliga zurückblicken. Mit dem BFC Dynamo hatte Rohde neun DDR-Meisterschaften (1980 bis 1988) und zwei FDGB-Pokalsiege (1988 und 1989) errungen, zudem 42 Auswahlspiele für die DDR absolviert. Nach drei Jahren beim HSV (103 Spiele, sieben Tore) kehrte „Wuschi“ nach Berlin zurück, wo er seine Laufbahn in der 2. Liga bei Hertha BSC (48 Spiele, vier Tore) ausklingen ließ. Aus dieser Zeit blieb ein Eigentor in Erinnerung, das die Zuschauer der Sportschau sogar zum „Tor des Monats“ kürten. Die Siegermedaille nahm Rohde aber erst im April 2011 an, als Trainer des Brandenburg-Ligisten Falkensee-Finkenkrug.

Aktualisiert (Mittwoch, 25. Januar 2012 um 10:56 Uhr)

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„Hertha-Spiel hat besondere Bedeutung“

Zu Berlin hat Dirk Bremser (46) noch immer ein besonderes Verhältnis, nicht nur weil sein ältester Sohn hier geboren wurde. „Bremse“ erlebte während seiner Zeit bei Hertha BSC (1993 bis 1997) hautnah mit, wie sich Stadt und Verein rasant veränderten. Vor allem Herthas steiler Aufstieg vom Beinahe-Bankrotteur zum hippen Hauptstadt-Klub war für den gebürtigen Bochumer eine prägende Erfahrung. Als Trainer bildet der Ex-Mittelfelspieler seit 2001 ein erfolgreiches Gespann mit Dieter Hecking. Mit dem 1. FC Nürnberg – nach VfB Lübeck, Alemannia Aachen und Hannover 96 die vierte gemeinsame Station der beiden Fußball-Lehrer – empfängt Bremser am Sonnabend (15.30 Uhr) zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde Hertha.

Aktualisiert (Mittwoch, 18. Januar 2012 um 13:39 Uhr)

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